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Die Orestie - Totenspende und Eumeniden nach Aischylos

'Orestie - Totenspende und Eumeniden nach Aischylos', hat am 8. Juni 2006 um 19.30 Uhr im Marmorsteinbruch Krastal unter der Regie von Michael Weger ihre Premiere. 35 Akteure bespielen, begleitet von einem 10-köpfigen Produktionsteam die imposante und bezaubernde Naturkulisse des Steinbruchs.






Antike Tragödie

Die Orestie
Totenspende & Eumeniden
nach Aischylos


unter freiem Himmel, vor der imposanten und bezaubernden Naturkulisse
des Krastaler Marmorsteinbruchs Firma Lauster GmbH

es spielen unter der Regie von Michael Weger:
Michael Weiss (Orest), Insa Schmidt (Elektra / Pallas Athene), Natali Radelic (Tänzerin des Hermes), Estela Zutic (Tänzerin der Erinnyen), Ingrid Estermann (Klytaimnestra), Herbert Brunner (Chorführer der Bürger), Martin Schinagl (Pylades), Helene Gattereder (Amme / Chorführerin der Erinnyen), Manfred Kratochwill (Diener / Chorführer der Richter), Michael Weger (Apollon), Emmerich Plach (Aigisth)

und der 24-köpfige Sprechchor

Premiere: 8. Juni 2006, 19.30 Uhr
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In dubio pro reo.
Jetzt ist es an mir, Recht zu sprechen. In Zukunft und für alle Zeit soll gelten – Wenn sich gleiche Stimmzahl ergab: Im Zweifel für den Angeklagten.
In dubio pro reo. (Pallas Athene)

Die Versöhnung geschieht im Verzicht auf Gewalt
Dieses Stück ist nicht nur ein Meisterwerk des Aischylos, es stellt auch eine tragende Säule der Weltliteratur des Theaters dar und es ruft einen entscheidenden Augenblick in der Menschheitsgeschichte in Erinnerung: Die Begründung eines Rechtsstaats, der das Zeitalter der Gewalt und des Blutes beendet – den Übergang vom Blutrecht zum Staatsrecht.
Es gibt also keinen Sieg, denn die Stimmengleichheit bedeutet, dass der Mensch den Konflikt zwischen oberen und unteren Göttern auszuhalten hat.
Pallas Athene setzt das Menschengericht ein, Rechtssprechung wird von nun an im Abwägen der Argumente erfolgen. Die Versöhnung geschieht im Verzicht auf Gewalt.


„Die Orestie“ – Totenspende & Eumeniden nach Aischylos
Mit der „ Orestie“ folgt nun nach dem großen Vorjahres-Erfolg des „Agamemnon“ der zweite und dritte Teil der „Orestie-Trilogie“, in der Orest, der Sohn des Agamemnon, ganz im Mittelpunkt der Handlung steht.
Vom Gott Apollon beauftragt, tötet Orest aus Rache am Vatermord seine Mutter und deren Geliebten Aigisth. Apollon wiederum handelt auf Gebot des Zeus, des Übergottes. Beim folgenden, in der Geschichte erstmals literarisch belegten, Geschworenenprozess, wird Orest schließlich von der Göttin Pallas Athene frei gesprochen. Es sind die Götter, die seinen Weg und all sein Handeln bestimmen.

Die Orestie, vor 2464 Jahren geschrieben, tritt so unmittelbar in den Diskurs der Gegenwart ein, in der das Individuum immer noch im Aufbruch zu sich selbst ist und stets noch scheitert an den mächtigen Kräften der Vorzeit und auch an den Göttern der Moderne. (Michael Weger, Regisseur)

Die Inszenierung im Marmorsteinbruch Krastal
In diesem Jahr werden Beda Percht als Choreograph und Thierry Zaboitzeff als Komponist und Live-Musiker die Inszenierung in einem Seitenareal des Marmorsteinbruchs der Firma Lauster Steinbau GmbH ergänzen und neu definieren. Die Musik wird als Sprache der Götter eingesetzt und der Ausdruck der SchauspielerInnen wird die Fremdbestimmung ihres Handelns zeigen.
Rund zehn Fahrminuten von der Autobahnabfahrt Villach/Ossiacher See entfernt, betreten die ZuschauerInnen nach einem fünfminütigen Aufstiegsweg einen Ort voll Magie und beeindruckender Steinkunst.
KünstlerInnen des Krastaler Bildhauersymposiums bereichern den Anfahrtsweg und auch die Inszenierung.
Der 24-köpfige Sprechchor wurde bereits im Herbst 2005 aus über 60 BewerberInnen gecastet und trainiert seit Jänner 2006 an den umfangreichen in Jamben gehaltenen chorischen Textstellen.
Michaela Wuggenig hat ein schwarz-grau-weißes Kostümbild geschaffen, das an der Moderne angelehnt und mit symbolischen Accessoires angereichert ist – als einzige Farbe wird Rot im symbolischen Kontext von Blut und Schuld eingesetzt.
Die pyrotechnischen Feuerinstallationen von Ernst Hubmann heben den dritten Akt der Gerichtsverhandlung in die Atmosphäre eines archaischen Rituals.


„Die Orestie - Teil 2/3“ nach Aischylos. Premiere am
08. Juni 2006 um 19.30 Uhr im Marmorsteinbruch Krastal. Stückdauer: bis ca. 22.15 Uhr, inkl. zwei Pausen.
Weitere Termine:
9. – 10. Juni, (Regenersatztage: 11. – 13. Juni)
14. – 17. Juni (Regenersatztage: 18. - 20. Juni)
21. - 24. Juni (Regenersatztage: 25. - 27. Juni)
28. - 30. Juni und 1. Juli (Regenersatztage: 2. - 4. Juli)
Hotline: (Wetter/Anreise/Info) 0664 / 46 44 297

Produktionsteam:
Regie, Raum und Textfassung: Michael Weger
Choreografische Leitung: Beda Percht
Choreografie und Tanz: Natali Radelic/Estela Zutic
Komposition und Live-Musik: Thierry Zaboitzeff
Kostüme: Michaela Wuggenig
Maske: Elisabeth Clemens

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